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Kinder für einen Umzug begeistern

Geposted am 21.04.2016 von Oliver Mund

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Kinder haben mit einem Umzug je nach Alter mal mehr und mal weniger Probleme. Doch es ist immer Sache der Eltern, die eigenen Sprösslinge für einen Ortswechsel zu begeistern. Dazu gibt es einige recht einfache Tipps.

Kinder beim Ortswechsel mit einbeziehen

Wichtig ist bei einem Wechsel des Wohnorts vor allen Dingen, die Kinder in den wichtigsten Dingen mit einzubeziehen. So sollten Eltern den Nachwuchs zum Beispiel fragen, welche Ängste sie bei einem Umzug haben und worauf sie sich vielleicht sogar freuen. Eine große Hilfe ist es auch, wenn bestehende Möbel in eine neue Wohnung oder ein neues Haus übernommen werden. So fühlt sich der Nachwuchs schneller wie zu Hause und die Zeit für die Umgewöhnung ist erfahrungsgemäß deutlich kürzer.

Das größte Problem ist aber für die Kleinen vor allem die Veränderung des sozialen Umfelds. Denn mit einem Ortswechsel können sie ihre Freunde nicht mehr so oft sehen. Doch in der heutigen Zeit gibt es viele Mittel und Wege, trotzdem in Kontakt zu bleiben. Auch hier sind wieder die Eltern gefragt. Sie können dem Nachwuchs zeigen, wie der Umgang mit sozialen Medien im Internet funktioniert, sodass der Kontakt zu Freunden am alten Wohnort nicht abbricht. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, Söhne und Töchter für neue Freundschaften zu sensibilisieren. Wer seinem Kind schon frühzeitig zeigt, dass auch an anderen Orten sympathische Menschen wohnen, hat bei einem Ortswechsel deutliche Vorteile.

Kinder Umzug begeistern

Eine Frage des Alters

Wie genau das Umziehen mit den eigenen Sprösslingen am besten gelingt, hängt natürlich auch vom Alter der Sprösslinge ab. Säuglinge sind in dieser Beziehung noch relativ schmerzbefreit. Bis zu einem Alter von etwa sechs Jahren sind die stärksten Bezugspersonen die eigenen Eltern. Dadurch fällt den Kleinen ein Ortswechsel auch vergleichsweise leicht. Doch nicht jedes Kind ist gleich, teilweise können junge Menschen auch schon früher oder etwas später sensibel auf einen Wechsel des Wohnorts reagieren.

Bei Jugendlichen ist eine gute Methode vor dem Umziehen, das neue Umfeld schon frühzeitig bekannt zu machen. Eltern sollten also soweit möglich den neuen Ort besuchen und den eigenen Sprösslingen nicht nur die Stadt, sondern vor allem auch die neue Schule oder den Kindergarten zeigen. Auf diese Weise können Söhne und Töchter sich schon frühzeitig umgewöhnen und im besten Fall sogar Vorfreude entwickeln.

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Du bist wichtig!

Eltern sollten eine wichtige Sache nie vergessen, das bezieht sich übrigens nicht nur auf Umzüge: Die Kleinen sind auch wichtig! Genau dieses Gefühl sollten die Kleinen auch von ihren Erziehungsberechtigen vermittelt bekommen. Natürlich kommt es vor, dass der Wechsel des Wohnorts unumgänglich ist, beispielsweise aus beruflichen Gründen. Doch auch in einem solchen Fall ist der eigene Nachwuchs nicht zu vernachlässigen. Eltern sollten, wann immer möglich nach der Meinung der eigenen Nachkommen fragen. Falls diese mal nicht mit der eigenen Planung konform gehen sollte, sind die Eltern in der Pflicht, dem Nachwuchs zu erklären, was deren Vorstellungen im Wege steht.

Egal ob Säugling oder Jugendlicher, wer seinen Nachwuchs als gleichberechtigtes Familienmitglied behandelt, hat in jedem Fall einen Vorteil. Eltern sollten versuchen, sich in die Situation ihrer Sprösslinge zu versetzen. Es gilt, genau darüber nachzudenken, welche Ängste und Sorgen mit einem Umzug einhergehen könnten. Denn nur wer darüber Bescheid weiß ist auch in der Lage, jene Bedenken zu mildern oder im besten Fall komplett zu entfernen.

Auch wenn es zum Teil eine schwere Aufgabe ist, so sind die Kleinen letztlich nie ein Grund auf einen Ortswechsel zu verzichten, egal aus welchem Grund dieser angestrebt wird. Wer mit seinem Nachwuchs richtig umgeht, wird feststellen, dass der eigene Nachwuchs sich sogar über einen Ortswechsel freuen kann. Die oberste Regel ist dabei, dass Jugendliche sowie Säuglinge sich nie als fünftes Rad am Wagen fühlen dürfen. Wann immer möglich sollten sie deshalb in Entscheidungen mit einbezogen werden. Eltern müssen ihnen zeigen, dass sie für die Familie wichtig sind und nicht nur mitgeschleppt werden.

Autor: Oliver Mund

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